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Coronavirus: Infos für Eltern

Veränderte Tagesstrukturen, Homeoffice ohne gesicherte Kinderbetreuung, finanzielle Engpässe und die Einschränkung der gewohnten Sozialkontakte - Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind für alle Eltern eine Herausforderung. Auf unserer Themenseite finden Sie gebündelt Informationen zu Regelungen, Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie Tipps für Familien zu Hause und mehr. Die Rubrik wird kontinuierlich aktualisiert. Außerdem gibt es eine übersichtliche Liste mit den wichtigsten Links.

Sonderregelungen zum Kinderkrankengeld für 2023

Gesetzlich krankenversicherte Eltern können auch im Jahr 2023 je gesetzlich kranken­ver­sicher­tem Kind für 30 Arbeits­tage (Allein­erziehende für 60 Arbeits­tage) Kinder­kranken­geld beantragen. Bei mehreren Kindern besteht der Anspruch je Eltern­teil für nicht mehr als 65 Arbeits­tage, für Allein­erziehende für nicht mehr als 130 Arbeits­tage. Die Sonder­regelung zum Kinder­kranken­geld aus dem Jahr 2022 wurde in das Jahr 2023 hinein verlän­gert. Das Bundes­familien­minis­terium stellt eine Muster­beschei­nigung zur Bean­tragung von Kinderkranken­geld bei Betreuungs­ein­schrän­kungen in Kita oder Schule zur Verfü­gung. Weitere Infor­mationen auf der Website des BMFSFJ.

Corona-Verdacht bei Schulkindern

Wenn bei einem Schulkind der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, muss kein ärztliches Attest vorgelegt werden, um wieder den Schulbesuch zu ermöglichen. Es reicht ein Antigen-Selbsttest.

Anleitung zum Corona-Selbsttest bei Kindern

Regelmäßige Corona-Selbsttest werden mittlerweile von vielen Kitas, Kinder­tages­pflege­stellen, Schulen und anderen Ein­rich­tungen verlangt oder empfohlen - auch wenn Kinder keine Symp­tome haben. Wenn Krank­heits­symptome wie Husten oder Schnupfen bestehen, sollte in jedem Fall getestet werden. Ein Merkblatt des Bundes­familien­minis­teriums zeigt, wie Eltern einen Corona-Selbst­test bei ihrem Kind durch­führen können - kind­gerecht und behut­sam - und durch die richtige An­wen­dung eine möglichst hohe Aussage­kraft der Test­ergeb­nisse sicher­stellen.

Sorge- und Umgangsrecht und Unterhaltspflicht in der Coronakrise

Aufgrund der Coronakrise wird das öffent­liche Leben stark ein­ge­schränkt und es gilt die dringende Empfehlung, soziale Kontakte möglichst zu vermeiden. Kinder von getrennt lebenden Eltern haben jedoch in der Regel auch in der Krisen­situation ein Recht auf Umgang mit beiden Eltern­teilen, wenn dies dem Kindes­wohl dient. Was bedeutet nun aber die Corona­krise für Umgang und Sorge mit Kindern, wenn die Eltern getrennt leben? Was ist bei einer ange­ordneten oder frei­wil­ligen Quaran­täne zu beachten? Was gilt, wenn eine Umgangs­rege­lung krisen­bedingt nicht ein­gehalten wird? Die Website des Bundes­justiz­minis­teriums informiert über das Sorge- und Um­gangs­recht während der Corona-Pandemie und beant­wortet die häufigsten Fragen.

Hinweise und Empfehlungen für Schwangere zu Corona

Wer darf wann mit zur Geburts­beglei­tung? Muss ich bei der Geburt eine Maske tragen? Darf ich mein Kind stillen, wenn ich oder mein Partner / meine Partnerin krank sind? Die Bundes­eltern­initiative Mother Hood e.V. hat auf ihrer Web­site Informationen zu diesen und anderen Fragen rund um die Themen Schwanger­schaft, Geburt, Stillen in Zeiten von Corona zusammen­getragen: www.mother-hood.de

Desinfektionsmittel von Kindern fernhalten

Beim Giftinformationszentrum-Nord gehen derzeit vor dem Hinter­grund der Corona-Pandemie vermehrte Anfragen zu Vergif­tungen oder Ve­rletzun­gen unter anderem mit Desin­fektions­mitteln ein. Alle Betreu­enden werden zu besonderer Acht­sam­keit aufgerufen. Neben Desin­fektions­mitteln aller Art müssen auch Medi­kamente, Putz- und Wasch­mittel, Zimmer­pflanzen, Batterien und ähnliches von Kindern best­möglich fern­gehalten werden. Das Gift­infor­ma­tions­zent­rum ist unter der Telefon­nummer 0551 / 192 40 Tag und Nacht erreich­bar. www.giz-nord.de Mehr Infos zum Thema Kindersicherheit in Haus und Garten

Krisen und Stress bewältigen: Ideen für Familien

Manchmal helfen schon kleine Dinge, um heraus­for­dernde Zeiten besser zu über­stehen. In unserer Linkliste finden Sie Web­tipps mit Methoden, Ideen und Tipps, die Familien helfen, ihren Alltag (nicht nur) in Krisen-Zeiten zu erleichtern. Die Vor­schläge auf den Web­sites sind über­sicht­lich und einfach auf­bereitet und ganz leicht mit sehr wenigen Mitteln um­zu­setzen.

Informationen zu staatlichen Hilfen und Unterstützungsangeboten für Familien

Das Bundesfamilien­minis­terium hat auf seinem Familien­portal Informa­tionen zu staat­lichen Hilfen und Service­ange­boten zu Themen wie Kinder­betreuung, Lohn­fort­zahlun­gen oder Gesund­heits­schutz zusammen­gestellt. Die Über­sicht wird fort­laufend aktualisiert. familienportal.de

Zentrale Corona-Hotline Niedersachsen

Alle Informationen zum Thema Corona-Virus in Niedersachsen finden Sie auf www.niedersachsen.de/coronavirus

Zentrale Corona-Hotline Niedersachsen
0511 / 120 60 00
Montag bis Samstag von 8 bis 18 Uhr
(außer an Feiertagen)

Kinderschutz-Einrichtungen
in Niedersachsen

Auch die Kinderschutz-Einrich­tungen in Nieder­sachsen, wie beispielsweise die Kinderschutz-Zentren oder die Gewalt­beratungs­stellen sind weiter­hin zu erreichen, überwiegend telefonisch oder online. Alle Kontakt­daten (Telefon, E-Mail, Website mit aktuellen Hinweisen zur Erreich­barkeit) finden Sie in der Adress­datenbank des Nieder­sächsischen Kinderschutz­portals. Im Bereich Rat und Hilfe für Erwachsene finden sich außerdem weitere Online-/Telefon-Beratungs­stellen u.a. für Kinder psychisch kranker Eltern oder aus Suchtfamilien.

Unterstützungsangebote
vor Ort

Viele Einrichtungen und Beratungsstellen müssen ihr Angebot derzeit verändern. Beratungs­stellen sind aber auch weiterhin für Eltern und Kinder zu erreichen - telefonisch und online und eventuell mit geän­derten Sprech­zeiten. Viele Einrichtungen für Familien haben sich auf die neue Situation eingestellt und bieten Alter­nativ­angebote und nützliche Tipps auf ihren Websites. In unserer Adressdatenbank sind über 660 Einrich­tungen in Nieder­sachsen gelistet. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf über die gelisteten Kontakt­möglich­keiten (Telefon, E-Mail, Website) an die Einrich­tung. Die meisten Einrich­tungen informieren auf ihrer Website, wie sie derzeit zu erreichen sind und ob es (Ersatz-)Angebote gibt.