Weiter zum Inhalt

Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat im Jahr 2013 Doris Schröder-Köpf zur Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe ernannt. In diesem Sinne einer Anwältin für Menschen mit Migrationshintergrund ist Doris Schröder-Köpf in ihrer ehrenamtlichen Funktion eine Fürsprecherin, die in zahlreichen Gremien beratend tätig ist und sich dafür einsetzt, dass die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund angemessen berücksichtigt werden. Das zentrale Anliegen der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe ist die Humanisierung der Flüchtlings- und Asylpolitik. Zur Förderung dieses Anliegens schreibt die Landesregierung unter anderem jährlich den Niedersächsischen Integrationspreis aus. www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de

Arbeiten mit geflüchteten Kindern: Unterstützung für ehrenamtlich Helfende und pädagogische Fachkräfte

Die Kinderschutz-Akademie Niedersachsen bietet bis Ende 2022 ein Unterstützungsangebot für ehren­amtlich Helfende sowie pädagogische Fachkräfte, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Die trauma­pädagogische Fallbesprechung soll ihnen die Möglichkeit geben, einen Blick hinter die Verhaltensweisen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu erlangen, sie besser zu verstehen und die eigenen Gefühle zu ordnen. Teilnahme an den Terminen nach Bedarf, das Angebot ist offen, kostenfrei und findet online statt. Alle Termine und Informationen zur Anmeldung auf www.kinderschutz-akademie.de.

Meldestelle zur Aufnahme ukrainischer Waisenkinder

Der Ukraine-Krieg zwingt auch viele Heim- und Waisenkinder zur Flucht. Damit sie in Deutschland schneller eine Unterkunft finden und möglichst in Gruppen zusammenbleiben können, gibt es eine Melde- und Koordinierungsstelle zur Aufnahme ukrainischer Waisenhäuser und Kinderheime des Bundesfamilienministeriums. Ein Informationsplakat der Meldestelle kann an zentralen Ankunftsorten ausgehängt werden. Sie wird von SOS-Kinderdorf e.V. betrieben. www.sos-kinderdorf.de/meldestelle-ukraine.de

Anlaufstelle für Familienthemen

Für ukrainische Familien ist beim Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) e.V. eine Anlaufstelle für Familienthemen gestartet. Sie ist Teil des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekts "Familien gut informiert (FGI)". Ziel ist, Familien mit Einwanderungsgeschichte besser über Familienleistungen wie Kindergeld, Kinderzuschlag, Elterngeld und Unterhaltsvorschuss zu informieren, Barrieren abzubauen und bei der Beantragung zu helfen. Mehr ...

Niedersachsen packt an - Aktionsbündnis für Integration

"Niedersachsen packt an" ist ein überparteiliches Aktionsbündnis von Politik und Zivilgesellschaft mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren - auch auf regionaler Ebene - zur Integration geflüchteter Menschen. Das Bündnis ist eine offene und lebendige Allianz mit breiter Unterstützung, der sich alle anschließen können. Die Initiative steht seit ihrer Gründung im Jahr 2015 für ein demokratisches, pluralistisches, weltoffenes und tolerantes Niedersachsen. Informationen und Projektbeispiele finden Sie auf der Website buendnis.niedersachsen.de

MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen

Das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen führt niedersachsenweit Infoveranstaltungen zu Bildungs- und Erziehungsthemen in verschiedenen Sprachen durch und informiert geflüchtete Eltern zu Bildungsfragen. Die Infoveranstaltungen werden auch in digitaler Form angeboten. Das Angebot ist kostenlos. Auf Anfragen werden auch Gruppenangebote organisiert. www.men-nds.de

Informationen für Jugendhilfeträger

Informationen des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie für örtliche Jugendhilfeträger zur Kostenerstattung und Unterbringung, Versorgung und Betreuung von ausländischen Kindern und Jugendlichen unter www.soziales.niedersachsen.de

Stadt und Region Hannover: Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe

Die Aufnahme von mittlerweile mehreren tausend Flüchtlingen in Stadt und Region Hannover wird von großer Hilfsbereitschaft der Bevölkerung begleitet. Nachbarschaftskreise, Initiativen, Institutionen, Verbände, Unternehmen und Privatpersonen leisten vielfältige Unterstützung. Zur Beratung, Vermittlung und Koordination von Hilfs- und Spendenangeboten wurde die "Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe Hannover" eingerichtet. Flüchtlinge und Menschen, die sich engagieren möchten, finden Informationen unter www.hannover.de/Flüchtlinge-in-Stadt-und-Region-Hannover

Start in SZ - Präventionskette für Flüchtlinge in Salzgitter

Die Stadt Salzgitter hat für Menschen mit Migrationshintergrund, die in der Stadt ein neues Zuhause gefunden haben, eine besondere Anerkennungskultur entwickelt. Unter dem Namen "Start in SZ" bietet sie ihnen ein breites Angebot. Neben Sprach- und Integrationskursen gehört dazu auch die Ausbildungs- und Arbeitsmarktberatung, mit der auch Jugendliche auf dem Weg ins Arbeitsleben begleitet werden. Mit der  Ausbildung von Stadtteilmüttern und ehrenamtlich tätigen Integrationslotsinnen und Integrationslotsen werden Vernetzung und Nachhaltigkeit des Angbots erreicht. Dazu dient auch das MiMi-Gesundheitsprojekt in Salzgitter: Interkulturelle Gesundheitsmediatorinnen und Gesundheitsmediatoren werden geschult und informieren in der jeweiligen Muttersprache in Kitas, Schulen, Stadtteilzentren und Vereinen über Gesundheitsthemen. www.salzgitter.de

Niedersachsen: Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge und Kriseninterventionszentrum

Das Land Niedersachsen fördert seit 2014 das Psychosoziale Kriseninterventionszentrum des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN). Das NTFN hat langjährige Erfahrung in der Beratung und Begleitung von traumatisierten Flüchtlingen und verfügt über ein breites Netzwerk an Kontakten in ganz Niedersachsen.

Kinder mit Fluchterfahrungen können aus sehr unterschiedlichen Gründen traumatisiert sein und dies auf subtile und verwirrende Art zum Ausdruck bringen. Um pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen bei dieser Herausforderung zu unterstützen, bietet das NTFN Beratung, Fortbildungen und eine Telefonsprechstunde an. Auf der Website des NTFN sind außerdem Informationen zur Anmeldung in Sprechstunden für Kinder und Jugendliche in Psychosozialen Zentren zu finden. www.ntfn.de

Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen"

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) fördert und unterstützt mit dem Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen" bürgerschaftliches Engagement in Form von Patenschaften. Seit 2018 unterstützt das Programm neben Geflüchteten auch Patenschaften für Menschen, die sich in benachteiligenden Lebenssituationen befinden. Ziel des Programms ist, Patenschaften zwischen geflüchteten und hier lebenden Menschen zu fördern und zu unterstützen. Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sollen über die Patenschaften hinaus Gastfamilien und Vormundschaften gewonnen werden. Gefördert werden überwiegend Programmträger wie die freien Wohlfahrtsverbände, muslimische Verbände, Migrantenorganisationen, der Stiftungssektor und Freiwilligenagenturen.

Mehr Informationen zum Patenschaftsprogramm von "Menschen stärken Menschen", für Gastfamilien und zu Vormundschaften auf der Website des BMFSFJ

Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

Bereits 2016 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit UNICEF und weiteren Partnerinnen und Partnern, darunter auch der Paritätische Gesamtverband, die gemeinsame Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" gestartet. Gemeinsam wurden erstmals bundesweit einheitliche Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften entwickelt. Als Leitlinien richten sich die Mindeststandards sowohl an Personen mit Entscheidungsbefugnis als auch an Sozialarbeitende in Flüchtlingsunterkünften. Differenziert nach zentralen Handlungsfeldern zeigen die Mindeststandards einen Weg auf, wie der bedarfsgerechte Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften sichergestellt werden kann. Die aktualisierte Neufassung berücksichtigt gesetzliche Neuerungen und Regelungen.

Download der Broschüre von der Website Paritätischer Gesamtverband

Schutz, Förderung und Teilhabe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien in Unterkünften für geflüchtete Menschen

Geflüchtete Familien werden in staatlichem Auftrag und aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen in Aufnahmeeinrichtungen der Länder und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Daher besteht aus Sicht des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. eine besondere staatliche Verantwortung für das Wohlergehen und gesunde Aufwachsen der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins richten sich an alle Akteurinnen und Akteure, die mit der Unterbringung geflüchteter Familien befasst sind, sowie an politische Entscheidungsträger. In seinen Empfehlungen benennt der Deutsche Verein Kriterien für eine kinderrechtskonforme Unterbringung von Familien in Unterkünften für geflüchtete Menschen.

Die Empfehlungen stehen auf der Website des Deutschen Vereins als Download zur Verfügung.

Willkommen in Deutschland - Informationen für Zugewanderte

Was brauche ich für die Einreise nach Deutschland? Wo kann ich Deutsch lernen? Wie finde ich eine Wohnung und Arbeit? Gibt es Betreuungsangebote für meine Kinder? Zu diesen und weiteren Fragen gibt die Broschüre  "Willkommen in Deutschland - Informationen für Zuwanderinnen und Zuwanderer" Auskunft. Die Broschüre wird vom Bundesinnenministerium herausgegeben und liegt in zahlreichen Sprachen vor. Sie enthält ausführliche Hinweise zu Alltagsfragen, etwa: Wie kann ich Arbeit finden? Wo kann ich Deutsch lernen? Wie funktioniert das Gesundheitssystem?. Die Broschüre beinhaltet zudem eine Vielzahl von (Internet-)Adressen zu Beratungsangeboten und weiterführenden Stellen.

Die Broschüre steht zum Download zur Verfügung auf der Website des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Im Fokus: Flucht aus der Ukraine

Gesellschaftliche Solidarität stärkt Menschen in Not - das zeigt sich im Moment wieder beson­ders deutlich in der großen Hilfsbereit­schaft für Menschen, die auf der Flucht aus der Ukraine sind und auch in Niedersachsen Aufnahme finden. Im Niedersächsischen Landesportal finden alle Menschen, die Fragen haben, Unterstützung suchen oder helfen möchten, Informationen dazu.

Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung auf Ukrainisch: www.impfen-schuetzen-testen.de

Das Kinderschutzportal Niedersachsen bietet eine Auswahl von praxisorientierten Links und Informationen zu Unter­stützungs­möglich­keiten für Fachkräfte, Eltern und Kinder: www.kinderschutz-niedersachsen.de/ukraine-infos

Vor allem Mütter mit Kindern und Schwangere erreichen unser Land. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat für diese Zielgruppe wichtige Informationen in ukrainischer Sprache zusammengestellt: www.elternsein.info

Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung hat eine Online-Plattform für Geflüchtete aus der Ukraine erstellt: Die digitale Publikation soll bei der Eingewöhnung der ukrainischen Geflüchteten und zum Erlernen der deutschen Sprache beitragen. Sie enthält vorgefertigte Dialogsätze für alltägliche Situationen (in der Arztpraxis, bei der Bäckerei oder im Amt), Redewendungen und Vokabellisten. www.wegbegleiter-ukraine.de

Das Projekt "Worte helfen Frauen" in Nieder­sachsen bietet die Möglichkeit, Übersetzungs­leistungen für Beratungs­gespräche mit geflüchteten Frauen und Mädchen oder für Frauen mit Migrations­hinter­grund abzu­rechnen. Einrichtungen, die Beratungs­gespräche zu frauenspezifischen Themen durchführen, können bei Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. Abrechnungen einreichen. Alle Informationen und Formulare auf worte-helfen-frauen.net

Sprachmittler/innen finden

Die kostenfreie Web-App QuatroLingo bringt Behörden, Initiativen, Hilfsorganisationen und Privatpersonen schnell und einfach mit passenden Sprachmittlerinnen und Dolmet­schern für Übersetzungs­leistungen zusammen. Die App ist ohne Download direkt im Browser nutzbar. Der Kontakt erfolgt direkt ohne Zwischen­schritt über eine Übersetzungs­agentur: www.quatrolingo.com

Infopaket Gewaltschutz für Frauen

Das Team Gleichstellung der Region Hannover hat sich intensiv mit dem Thema Gewaltschutz für Frauen in Flüchtlingsunterkünften beschäftigt. Das Ergebnis ist eine Informations­broschüre mit Hintergrundinformationen zum Thema für haupt- und ehrenamtlich Aktive und ein Plakat zum Aushängen. Beides steht zum Ausdrucken als PDF-Datei zur Verfügung oder kann kostenfrei bestellt werden. Das Infopaket basiert auf einer Idee, Konzept und Text der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau, ZGF. www.hannover.de

Webtipps

Hier finden Sie eine Auswahl an weiteren praxis­orien­tierten Links zu Unterstützungs­mög­lich­keiten und Angeboten für Geflüchtete und Helfende. Mehr...