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Familienerholung

Für kinderreiche Familien, für Alleinerziehende oder für Familien mit einem behinderten Kind ist ein gemeinsamer Urlaub oft nicht erschwinglich. In diesen Fällen fördert Niedersachsen unter bestimmten Voraussetzungen Familienfreizeiten und -erholungsangebote. Informationen für Familien dazu gibt es bei unseren Elterninformationen. Fachkräfte von Beratungsstellen sowie interessierte Träger finden entsprechende Informationen unter Richtlinie Familienerholung.

Aktionsplan Inklusion 2021/2022

Chancengleichheit, Akzeptanz, Respekt und eine vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen - von Schule und Arbeit über Sport bis hin zu Kultur und Tourismus - das sind die Ziele, die die UN-Behindertenrechtskonvention vorgibt und die Niedersachsen mit dem Aktionsplan Inklusion umsetzt. Das Kabinett hat daher am 10. Mai 2021 einen weiteren Aktionsplan Inklusion für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen - den Dritten seiner Art. Die Schaffung einer inklusiven Gesellschaft ist und bleibt eine Querschnittsaufgabe, der sich alle - die gesamte Landesregierung als auch alle gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure - verpflichtet fühlen. Inklusion und die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben soll gelebte Wirklichkeit werden. Der dritte Aktionsplan Inklusion 2021/2022 umfasst insgesamt 132 Maßnahmen, davon 83 neue Maßnahmen und 49 Fortschreibungen des vorangegangenen Aktionsplans 2019/2020.

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stellt die Aktionspläne Inklusion zum Download zur Verfügung unter www.ms.niedersachsen.de

Bericht der Landesregierung zur inklusiven Schule

Im März 2012 hat die niedersächsische Landesregierung die schrittweise Einführung der inklusiven Schule beschlossen. Mit dem Gesetz wird das Ziel verfolgt, dass in Niedersachsen Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung an jedem Lernort ihren Bedürfnissen und Ansprüchen entsprechend lernen können. Mehr...

Menschenskind - Elternberatung und verlässliche Begleitung

Die Diakovere Annastift Leben und Lernen gGmbH ist eine Institution der Diakonischen Behindertenhilfe in Hannover, die Angebote der Eingliederungshilfe bereitstellt. Das Beratungsangebot Menschenskind richtet sich an werdende Eltern, die nach einer vorgeburtlichen Untersuchung einen auffälligen Befund ihres Kindes erfahren haben. Eltern machen sich oftmals bei der Entscheidung für Pränatale Untersuchungen nicht die Gedanken, was sie tun würden, wenn ein Behinderung zu erwarten ist. So trifft sie die Notwendigkeit einer Entscheidung für oder gegen die Fortsetzung der Schwangerschaft meist unvorbereitet. In der Elternberatung können sie alle Fragen zu der Behinderung und den möglichen Veränderungen bzw. Herausforderungen stellen, um dann eine einvernehmliche Entscheidung zu treffen. www.diakovere.de/menschen-mit-behinderung/elternberatung

Lebenshilfe-Ratgeber: Recht auf Teilhabe

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. hat den Ratgeber "Recht auf Teilhabe" überarbeitet. Das Buch liefert einen Überblick über alle Rechte und Sozialleistungen, die Menschen mit Behinderung zustehen. Der Ratgeber bildet die seit 1. Januar 2020 geltende Rechtslage ab. Er berücksichtigt damit insbesondere die wesentlichen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz und enthält eine verständliche Darstellung aller neuen Regelungen im Recht der Eingliederungshilfe. Der Ratgeber ist eine hilfreiche Grundlage für Mitarbeitende in Beratungsstellen und bei Leistungserbringern. Auch Eltern, Geschwister und andere Angehörige sowie rechtliche Betreuerinnen und Betreuer finden darin alle wichtigen Informationen, damit sie Menschen mit Behinderung bei der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützen können. Zahlreiche Beispiele helfen, die neuen Regelungen besser zu verstehen. www.lebenshilfe.de/shop/artikel/recht-auf-teilhabe

Wenn erst mal alles anders ist - Eltern-Ratgeber

Mit dem Ratgeber "Wenn erst mal alles anders ist" wendet sich Aktion Mensch an (werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung. Die Broschüre bündelt hilfreiche Sachinformationen, Tipps von Expertinnen und Experten sowie Erfahrungen von Familien, die diese Situation bereits gemeistert haben. Viele Eltern fühlen sich überfordert und hilflos, wenn sie erfahren, dass sich ihr Kind anders entwickelt als die meisten anderen. Das will die Broschüre ändern. Eltern finden hier Antworten auf Fragen, die sie in dieser Zeit beschäftigen: Wo finde ich medizinische Anlaufstellen zu Diagnose und Therapie, finanzielle Unterstützung oder Selbsthilfegruppen? Was ist Frühförderung und welche Nachteilsausgleiche gibt es für Familien? Neben praktischen Hilfestellungen enthält der Ratgeber auch wichtige Adressen von Beratungsstellen, gibt Tipps zur Bewältigung des Alltags sowie Informationen, wie Eltern zu ihrem Recht kommen.

Der Ratgeber und weitere Informationen von Aktion Mensch sind auf der Website www.familienratgeber.de/elterninfo zu finden.

Elternassistenzdienst Region Hannover

In der Region Hannover bietet der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern e.V. (bbe) einen Elternassistenzdienst an. Angeboten wird die Elternassistenz als Sachleistung oder als Abrechnung über das Persönliche Budget. Auch ein Persönliches Bugdet mit Nutzung der beim bbe angestellten Assistenzkräfte ist in der Region Hannover möglich. Die Elternassistenz kann auch mit Leistungen der Pflegeversicherung kombiniert werden. Kontaktdaten und weitere Informationen zur Elternassistenz auf der Website www.behinderte-eltern.de

Assistenzleistungsfonds für ehrenamtlich Tätige

Ehrenamtlich tätige Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen können aufgrund der Richtlinie über die Gewährung von Leistungen aus dem Landesfonds finanzielle Mittel für Assistenzleistungen beantragen. Das Ziel  ist es, Menschen mit Behinderungen in der Ausübung eines Ehrenamtes in leitender Funktion oder bei der Vertretung in Gremien bei der Finanzierung der benötigten Assistenzleistungen zu unterstützen. Ihnen soll so die Übernahme eines Ehrenamtes und damit eine aktive Mitwirkung in der Zivilgesellschaft ermöglicht werden. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung informiert über die Antragstellung.

Inklusive Bildung

Ein Fachportal der Aktion Mensch richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, Bildungsverantwortliche sowie außerschulische Pädagoginnen und Pädagogen, kurz: An alle, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten und in diesem Kontext mit dem Thema Inklusion konfrontiert sind. Das Online-Angebot www.inklusion.de bietet neben nützlichen Informationen auch Impulse für den Unterricht und didaktische Materialien für die Umsetzung vor Ort.

Stottern und Schule

Für viele stotternde Kinder und Jugendliche ist die Schulzeit belastend. Sie schämen sich für ihr unflüssiges Sprechen und fürchten negative Reaktionen darauf. Oder sie stehen unter Druck, weil sie ihr Stottern ständig verstecken. Die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (BVSS) informiert über die anerkannte Sprechbehinderung mit einer Website, die sich an Stotternde Schülerinnen und Schüler, Eltern Lehrkräfte wendet. Sie erfahren, wie Rechte Betroffene haben und wie sie zuhause und in der Schule unterstützt werden können.
www.stottern-und-schule.de

Informationen für Schwangere mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen haben häufig erhöhten und sehr spezifischen Informationsbedarf. Dies gilt gleichermaßen für die Themen Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Kind. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Informationen für Schwangere mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung oder einer Querschnittslähmung im Internetportal www.familienplanung.de an. Auch werdende Mütter mit chronischen Erkrankungen können sich dort informieren. www.familienplanung.de/schwangerschaft/schwanger-mit-behinderung