Auch in diesem Jahr bietet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen digitale Sprechstunden zu Themen rund um Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in besonderen Belastungslagen an. Zwei Expert:innen tragen Grundlagen, Fallbeispiele und Handlungsempfehlungen zusammen und stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.
Die Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte, die Familien in unterschiedlichen Arbeitsbereichen unterstützen und versorgen. Das können Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen sein, aber zum Beispiel auch Ärzt:innen aus Pädiatrie, Gynäkologie und Psychiatrie oder Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und weiteren Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe.
Die zweistündigen Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Universitätsmedizin Rostock und der Uniklinik Ulm statt und sind kostenlos. Zu drei neuen Sprechstunden-Terminen können sich Fachkräfte anmelden: zum ersten Termin ab sofort, zu den beiden späteren Terminen ab dem 24. August 2026.
06.07.2026: Projekt "Kid-Protekt"
Das Projekt fördert die psychosoziale Früherkennung und Lotsenarbeit in Hamburger Frauen- und Kinderarztpraxen.
Dr. Sönke Siefert, Marie Klimpel und Hannah Fischer
07.10.2026: Kultur- und traumasensibles Elterncoaching "Parents' College"
Niedrigschwelliges Versorgungskonzept für Familien mit Fluchterfahrung
Dr. Andrea Hahnefeld und Prof. Dr. Matthias Klosinski
11.11.2026: Schlafstörungen und Bedürfnisorientierung
Dr. Margret Ziegler und Ruth Wollwerth de Chuquisengo
Alle Informationen zu den Themen und zur Anmeldung gibt es unter www.fruehehilfen.de.
Übrigens! Aufzeichnung der Sprechstunde zur Smartphone-Nutzung
Die digitalen Sprechstunde "Baby oder Smartphone im Blick?" am 19. Mai 2026 ist bereits ausgebucht. Wegen der sehr starken Nachfrage wird das NZFH im Anschluss an die Veranstaltung eine Aufzeichnung der Expertinnen-Vorträge auf der Website veröffentlichen.
