Ob Bilderbuch, Toniebox oder Tablet - Medien sind aus dem Alltag von Kindern nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig spielen soziale und emotionale Kompetenzen eine zentrale Rolle für eine gesunde Entwicklung im Kindesalter. Das Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas (kogeki) will unter dem Titel "Analog und digital gesund!" in den nächsten Jahren vorrangig Angebote zu diesem aktuellen Themenkomplex vorhalten. Dazu hat das kogeki eine Umfrage gestartet. Sie soll praxisnahe Erkenntnisse zum Medieneinsatz in Kitas sowie dessen Bedeutung für die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen gewinnen, damit bedarfsgerechte Angebote entwickelt werden können.
Die Online-Umfrage läuft bis zum 28. Februar 2026. Die Teilnahme an der Umfrage dauert ca. 5 bis 10 Minuten, ist freiwillig und anonym.
Hintergrund:
In den ersten Lebensjahren werden grundlegende soziale und emotionale Fähigkeiten entwickelt, um Emotionen zu verstehen und angemessen darauf reagieren sowie soziale Interaktionen erfolgreich gestalten zu können. Das Erlernen dieser Fähigkeit ist entscheidend für das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit der Kita-Kinder. Studien weisen darauf hin, dass auffälliges sozialen und emotionalen Verhalten in Kitas immer häufiger auftritt.
Gleichzeitig werden digitale Medien wie Tonieboxen, Filme oder Mal-Apps immer allgegenwärtiger in der Realität von Kindern. Sie bieten spannende Lern- sowie Spielmöglichkeiten und können je nach Einsatz positiv aber auch negativ die sozial-emotionale Entwicklung beeinflussen. Ein reflektierter, gesunder Umgang in der Kita und die Einwirkung auf der Erziehungsberechtigten ist ein wichtiger Baustein, um Kinder zu stärken.
