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Psychische Gesundheit rund um die Geburt | 24.06.2026 online

Psychische Erkrankungen der Eltern haben Auswirkungen auf die gesamte Familie. Sie beeinträchtigen nicht nur die erkrankte Person, sondern haben auch einen starken Einfluss auf die Bindung und die kindliche Entwicklung. Problematisch ist zudem, dass die peripartalen Depressionen häufig unentdeckt bleiben. Noch immer ist das Thema schambesetzt und wird von den Betroffenen nicht angesprochen. Gleichzeitig sind Fachkräfte häufig ungenügend informiert und untereinander kaum vernetzt.

Etwa 15 Prozent der Mütter und 5 – 10 Prozent der Väter erkranken während der Schwangerschaft an einer Depressionen. Bei einer Manifestation können sich daraus Störungen im Umgang mit dem Kind, Bindungsstörungen oder sogar Vernachlässigung und Missbrauch entwickeln. Obwohl Hebammen und Ärzt:innen die Eltern im Rahmen der Schwangerenvorsorge regelmäßig sehen, werden psychische Erkrankungen oft nicht erkannt. Auch die Betroffenen verkennen die Situation häufig, da psychische Erkrankungen unterschätzt und stigmatisiert sind. Zudem sind die Fachkräfte aus Geburtshilfe, Pädiatrie, Frühen Hilfen und Psychiatrie / Psychotherapie / Psychosomatik bislang nicht ausreichend vernetzt. Die Veranstaltung möchte diese Probleme beleuchten und Wege aufzeigen, um Lösungen zu finden.

Fachtag der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) in Kooperation mit der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe.

Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm unter www.gesundheit-nds-hb.de