Dauerhaft kinderfreundlich: Wedemark setzt Maßstäbe
Als siebte Kommune in Deutschland erhält die Wedemark das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" unbefristet. Damit würdigt der Verein Kinderfreundliche Kommunen die Verabschiedung von Standards, mit denen die Gemeinde die Interessen von Kindern und Jugendlichen dauerhaft verankert. Die Standards knüpfen an die beiden Aktionspläne an, die die Wedemark 2017 und 2021 beschlossen hat.
Die Gemeinde Wedemark ist vor mehr als zehn Jahren, im März 2015, dem Programm "Kinderfreundliche Kommunen" beigetreten und wurde im Juli 2017 als dritte niedersächsische Kommune mit dem Siegel "Kinderfreundliche Kommunen" ausgezeichnet. Mit der dauerhaften Vergabe des Siegels wird die Verpflichtung der Gemeinde zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene nun verstetigt. Eine Überprüfung dieser Verpflichtung findet in einem Dreijahresrhythmus durch den von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragenen Verein Kinderfreundliche Kommunen statt.
Bürgermeister Helge Zychlinski betonte: "Das dauerhaft verliehene Siegel zeigt, dass wir drangeblieben sind – auch wenn der Weg mit zwei Aktionsplänen, neuen Teams und vielen Abstimmungen anspruchsvoll war. Kinderrechte sind für uns kein Zusatz, sondern Maßstab für unser Handeln. Mein Dank gilt dem Verein Kinderfreundliche Kommunen sowie allen Beteiligten, die diesen Prozess getragen haben. Ihr Einsatz hat aus Ideen verlässliche Strukturen gemacht und unsere Kommune nachhaltig vorangebracht."
Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur unbefristeten Zusammenarbeit wird dieser Weg jetzt verstetigt. Die Einhaltung der Standards wird weiterhin regelmäßig überprüft – ein Versprechen, das bleibt.
Besuch der Kinderchancen-Koordinatorin der Bundesregierung in der Kinderfreundliche Kommune Bad Pyrmont
Seit dem 7. Mai 20256 trägt die Gemeinde Wedemark als siebte Kommune deutschlandweit das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" dauerhaft. Die neue Kinderchancen-Koordinatorin der Bundesregierung, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium, Mareike Wulf, besuchte die Kinderfreundlichen Kommune Ende Mai. Dort informierte sie sich mit Helge Limburg, MdB, wie Kinderrechte im kommunalen Alltag umgesetzt werden.
Bürgermeister Klaus Blome, Dr. Sebastian Sedlmayr (UNICEF), Dominik Bär, Geschäftsführer der Kinderfreundlichen Kommunen, und weitere Vertreter:innen der Verwaltung, Fachkräfte und Mitglieder des Jugendparlaments berichteten Mareike Wulf darüber, wie die Rechte und Interessen der Kinder in ihrer unmittelbaren Lebenswelt stärker berücksichtigt werden können und welche Hürden es für diese Bemühungen gibt. Die Kinderchancen-Koordinatorin brachte zum Ausdruck, dass Bad Pyrmont ein gutes Beispiel dafür sei, dass die Kinderrechte am wirksamsten in ihrer unmittelbaren Lebenswelt umgesetzt werden können. Jede Kommune solle deshalb prüfen: Inwieweit nehmen wir Rücksicht auf die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen? Das stärke die ganze Gesellschaft.
Die Gute Praxis Kinderfreundlicher Kommunen zum Ausleihen: Plakatausstellung
Ob Kinder- und Jugendbeteiligung, die Bekanntmachung der Kinderrechte oder selbstbestimmte Mobilität junger Menschen – die Kinderfreundlichen Kommunen machen vor, wie es geht. In den Kommunen des Netzwerks ist in den letzten Jahren viel Bemerkenswertes entstanden: konkrete, gelebte Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention vor Ort. Genau das zeigt eine Plakatausstellung.
Die Ausstellung umfasst 23 Plakate im Format DIN A0. Ausleihbar sind Pakete von 10, 15 oder 20 Plakaten, jeweils zusammengestellt nach den eigenen Schwerpunkten. Alle Plakate sind in einer Übersicht als PDF einsehbar. Die Ausstellung kann kostenlos ausgeliehen werden. Sie eignet sich für Kommunen, Kommunalverbände, Ministerien, NGOs und Akteur:innen der Kinder- und Jugendbeteiligung, aber auch alle anderen, die Kinderrechte sichtbar machen möchten. Senden Sie eine Anfrage an info@kinderfreundliche-kommunen.de.
