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Können alle mit ... ? Impulskarten für eine Armutssensible Praxis in der Verwaltung

Viele Familien kennen das - die sichtbaren und unsichtbaren Hürden, die das Leben in Armut noch schwerer machen: beispielsweise schwer verständliche Anträge, vorurteilsbelastete Beratungsgespräche oder komplizierte Wege zur notwendigen Unterstützung. Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V. (LVG & AFS Nds. HB) hat diese Situationen nun in einem neu veröffentlichten Impulskartenset aufgegriffen. Die Impulskarten berichten anhand von Karikaturen von eben solchen Herausforderungen, denen Armutsbetroffene im direkten und indirekten Kontakt mit Ämtern, Behörden und Beratungsstellen immer wieder begegnen. 

Reflexionsfragen in den Bereichen Wissen, Haltung und Handeln sollen Mitarbeitende im Verwaltungs- und Beratungskontext zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Kinder- und Familienarmut anregen. Das Besondere: Alle Situationen beruhen auf wahren Begebenheiten, die Familien und Verwaltungsmitarbeitende erlebt haben. 

Das Impulskarten-Set schließt sich an die Reihe "Impulskarten für eine armutssensible Praxis" an, in der bereits Kita und Schule kritisch in den Blick genommen wurden im Umgang mit armuts­erfahrenen Familien. Entwickelt wurde es im Rahmen der Präventionsketten-Arbeit der Stadt Barsinghausen, gefördert durch die Auridis Stiftung.

Alle Materialien sind im Rahmen der kommunalen Präventionsketten-Arbeit in Kooperation mit der LVG & AFS Nds. HB entstanden.


Alle Impulskartensets stehen kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung: www.gesundheit-nds-hb.de 

Quelle: LVG & AVS Nds. HB, 07.09.2026

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