Frühkindliche Bildung gerät immer dann besonders in den Fokus, wenn Schulleistungsstudien ein unzureichendes Kompetenzniveau von Schülerinnen und Schülern sowie ungleiche Bildungschancen durch soziale Herkunft attestieren. Nicht erst bei Schulbeginn, sondern bereits beim Eintritt in die Kita bestehen zwischen Kindern aus Familien mit niedrigen und hohem sozio-ökonomischen Status erhebliche Unterschiede in ihrem Entwicklungsstand, ihren Fähigkeiten und Voraussetzungen. Daher lässt sich Bildungsungleichheit durch Herkunft durch frühe Teilhabe an guter frühkindlicher Bildung am wirksamsten bekämpfen. Investitionen in Bildung und Förderung sind effektiver je früher sie ansetzen. Gerade Kinder in herausfordernden Lebenslagen und mit nicht-deutscher Familiensprache profitieren besonders von einem frühen Kita-Besuch.
Die Abendveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung richtet den Blick auf die grundsätzlichen Voraussetzungen eines leistungsfähigen Systems der frühen Bildung. Gemeinsam mit Wissenschaft und Praxis werden zentrale Eckpunkte eines zukunftsfähigen Systems diskutiert – von gleichen Zugangschancen über Qualitätsentwicklung bis hin zu einem gelingenden Übergang in die Grundschule.
Mit dabei u.a.:
Prof. Dr. Nina Hogrebe
TU Dortmund
Stefan Spieker
Geschäftsführer der Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH
Anmeldung über die Website der Friedrich-Ebert-Stiftung: www.fes.de