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Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen erkennen, verstehen und in ihren Auswirkungen verändern

Nicht jeder Stress ist traumatischer Stress, doch wenn chronischer Stress auf die Entwicklung eines Kindes einwirkt, hat er besonders heftige Störungen zur Folge. Anders als bei Erwachsenen beeinflusst traumatischer Stress die im Wachsen befindliche Struktur des Gehirns. Wie kommt es, dass Kinder dann später auch bei kleinsten Belastungen extreme Phänomene der Über- und Untererregung zeigen, die in der Sprache der Psychotraumatologie als "Hyperarousal" und "Dissoziation" bekannt sind? Was ist dann hilfreich? Was kann man tun?

Es werden grundsätzliche Mechanismen der Trauma-Dynamik und Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern vorgestellt und dabei Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie, der Bindungsforschung, der Polyvagal-Theorie und der Neurobiologie vermittelt. Ebenfalls wird vorgestellt, wie eine so genannte Traumasensible Pädagogik dazu führen kann, dass Kinder und Jugendliche ein inneres Gleichgewicht und eine psychische Genesung erlangen können.

Eigene Erfahrungen mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen können zur Diskussion vorgestellt werden.

Die Fortbildung richtet sich an alle psychologischen und pädagogischen Fachpersonen.

Datum
01.06.2022 bis 02.06.2022
Ort
Hannover
Kontakt
Kinderschutz-Zentrum in Hannover

Heinrike Horster
Escherstr. 23
30159 Hannover

Telefon: 0511 / 374 34 78
Anmeldeschluss
24.05.2022