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Dritter Monitoringbericht zum KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz

Im Januar 2023 hat das Bundesfamilienministerium den dritten Monitoringbericht zum KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz (KiQuTG) veröffentlicht. Mit dem neuen KiTa-Qualitätsgesetz werden die Erkenntnisse aus dem Monitoring und der Evaluation des KiQuTG aufgegriffen. So liegt der Fokus nun stärker auf Qualität. Die Länder investieren künftig über 50 Prozent der Bundesmittel in sieben vorrangige Handlungsfelder, die für die Qualitätsentwicklung besonders bedeutsam sind. Zum Beispiel in die Verbesserung der Fachkraft-Kind-Schlüssel, die Gewinnung und Sicherung von qualifizierten Fachkräften oder die Stärkung der Kindertagespflege.

Der Bericht zeigt, dass es trotz Corona-Pandemie in der Kindertagesbetreuung positive Entwicklungen gab:

  • So haben sich bundesweit die Fachkraft-Kind-Schlüssel im Vergleich zum Jahr 2020 verbessert. In Gruppen mit Kindern unter drei Jahren lag der bundesweite Personal-Kind-Schlüssel 2021 bei 1:4,0 (- 0,2) Kindern pro pädagogisch tätiger Person; in Gruppen mit Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt waren es 1:8,0 Kinder (- 0,3).
  • Die Zahl der Ausbildungsanfängerinnen und -anfänger lag im Schuljahr 2020/2021 mit 73.220 trotz Corona-Pandemie etwas höher als im Vorjahr.
  • Zum Stichtag dem 1. März 2021 wurde mit 659.827 pädagogisch Tätigen in Kindertageseinrichtungen ein erneuter Höchststand erreicht (+ 23.918 im Vergleich zu 2020).

Gleichzeitig zeigt der Bericht abermals noch große Unterschiede zwischen den Ländern und deutliche Verbesserungspotenziale auf. So reichte beispielsweise die Spanne beim Personal-Kind-Schlüssel in U3-Gruppen 2021 von 2,9 bis 5,9 Kindern pro pädagogisch tätiger Person.