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Berufseinstieg für zugewanderte Mütter: Bundesprogramm "Stark im Beruf" wird verlängert

Das Bundesprogramm "Stark im Beruf" ist um sechs Monate bis Ende 2022 verlängert worden. Ziel ist, dadurch auch geflüchteten Müttern aus der Ukraine länger zur Seite zu stehen. Auf einer Konferenz mit Margit Gottstein, Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium (BMFSFJ), und Projektmitarbeitenden sowie Teilnehmerinnen standen die Erfolge des Bundesprogramms im Vordergrund.

Bereits seit 2015 hat das Bundesprogramm rund 17.500 Migrantinnen mit Kindern bei ihrem beruflichen (Wieder-)Einstieg unterstützt. Viele der bisherigen Teilnehmerinnen konnten in eine Ausbildung, eine Beschäftigung oder eine Qualifizierung weitervermittelt werden. Bundesweit sind 85 "Stark im Beruf"-Kontaktstellen für das Programm im Einsatz.

Die Kontaktstellen stehen den Müttern beim Jobeinstieg zwischen sechs und zwölf Monaten zur Seite. Ihre Arbeit im Bundesprogramm "Stark im Beruf" wird seit dem Programmstart mit insgesamt 40 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Auf der Abschlusskonferenz im Juni 2022 standen die erfolgreichen Lebenswege der Teilnehmerinnen von "Stark im Beruf" im Mittelpunkt. Drei Mütter mit Einwanderungsgeschichte berichteten, wie das ESF-Programm für sie zum Sprungbrett in den Beruf wurde. Bei der Tagung wurde außerdem eine Broschüre mit weiteren Portraits von erfolgreichen Teilnehmerinnen vorgestellt.

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